Veröffentlicht in Allgemein, Rezensionen

Zeugenkussprogramm – Eva Völler

368 Seiten
368 Seiten

Emily kann es nicht fassen. Eigentlich wollte sie am letzten Wochenende vor ihren Abiklausuren bloß noch etwas feiern doch dann gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Nach einem bewaffneten Überfall landen ihre Mutter und dessen Freund Jonas im Krankenhaus, und das nur, weil Jonas sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Auf einmal sind sie alle in so großer Gefahr, dass ein Personenschützer für sie abgestellt wird. Pascal, jung und gutaussehend, sorgt bei Emily für noch mehr Pulsrasen, obwohl ihr sein Machogehabe ziemlich auf die Nerven geht. Als sich die Lage zuspitzt, muss die Familie sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht’s aufs Land – für Emily der totale Absturz. Sie will unbedingt zurück, aber im Zeugenschutz gelten harte Regeln. Und Pascal sorgt dafür, dass sie eingehalten werden – bis Emily schließlich begreift, dass der kleinste Fehler nicht nur ihr Leben in Gefahr bringt, sondern auch ihr Herz.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen. Erstens finde ich, dass der Klappentext sich super interessant anhört und auch dass Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet. Und was soll ich sagen… Ich hätte mir mehr von dem Buch erwartet aber letztendlich fand ich e doch ganz gut.

Als erstes ist zu sagen, dass ich Eva Völlers Schreibstil mehr als überzeugt hat. Er ist locker, leicht und das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Außerdem ist er sehr humorvoll.

Mein größtes Problem während des Lesens war, dass sich die Liebesgeschichte sehr langsam entwickelt hatte und im ersten Drittel praktisch nicht vorhanden war. Erst dauert es ewig bis in Sachen Liebe überhaupt etwas passiert und dann geht es plötzlich viel zu schnell. Den Krimi dagegen fand ich sehr gut, er war spannend und es gab die ein oder andere überraschende Wendung.

Mein absolute Lieblingscharakter ist Emilys Oma. Emilys Oma ist Autorin und hat immer und überall ihr Diktiergerät dabei. Sie schreibt Schnulzen-Romane in denen es ziemlich heiß hergeht was einfach zum totlachen war.

Emily als Hauptperson, hat mich dagegen weniger überzeugt. Dafür dass sie 18 Jahre alt ist find ich Ihre Handlungen oft sehr unüberlegt und insgesamt kam sie mir sehr unreif vor. Ich meine mit 18 Jahren sollte man schon verstehen wie ein Zeugenschutzprogramm abläuft und welche Konsequenzen dieses nach sich zieht oder?! Auch ihren Ärger als Pascal sich nicht gemeldet hat fand ich wenig nachvollziehbar und auch seine Erklärung hinterher fand ich mehr als lächerlich.

Pascals Charakter fand ich sehr schwammig und auch seine Gefühle zu Emily sind  meiner Meinung nicht gut beschrieben und wenig nachvollziehbar.

Alles in Allem finde ich das Buch doch recht gut. Den Krimianteil fand ich im Gegensatz zu der Liebesgeschichte, die sehr schwammig war und mich wenig überzeugt hat, sehr gut. Am Besten war aber mit Abstand die Omi, die hat gerockt!

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