Veröffentlicht in Allgemein, Rezensionen

Endgame 2: Die Hoffnung – James Frey

580 Seiten
580 Seiten

 

Schon der erste Band von der Endgame Trilogie hat mir nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wahnsinnig gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil, die Action und besonders die Charaktere haben es mir angetan. Nur die vielen Perspektivenwechsel fand ich mit unter etwas verwirrend.

Ich hatte das genaue Datum wann der zweite Teil erscheint gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt und deshalb war ich umso überraschter, aber auch erfreuter als es mich in der Buchhandlung anlächelte, sodass ich es mir natürlich sofort kaufen musste.

Inhalt

Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht weiter. Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort spitzen sich die Dinge zu – bis zu dem Punkt, an dem Jago den Auftrag erhält, Sarah zu töten. Wie wird er sich entscheiden? Und wollen die beiden wirklich noch weiter Teil eines Spiels sein, das ihre Liebe zerstört? Auch die anderen Spieler müssen sich entscheiden: Spielen sie noch nach den Regeln von Endgame oder nach ihren eigenen? Denn längst glauben nicht mehr alle von ihnen dass Endgame der richtige Weg ist…

Meine Meinung

Mir persönlich hat der zweite Band sogar noch besser gefallen als der erste. Das lag vor allem daran dass die Kapitel länger waren und es deshalb nicht so viele Perspektivenwechsel gab was größtenteils daran lag, dass einige der 12 Spieler schon im ersten Teil gestorben sind.

Der Schreibstil konnte mich wie schon im ersten Teil sofort wieder in die dystopische Welt um Endgame ziehen. Zwar wird alles aus einer allwissenden Erzählperspektive geschildert allerdings erinnert es stellenweise stark an eine personale Erzählweise. James Frey Schreibstil ist sehr bildlich. Je nachdem welcher Protagonist gerade im Mittelpunkt steht wird alles nüchtern und emotionslos oder sehr emotional beschrieben. So wurden sehr gut die verschiedene Eigenarten und Charakterzüge der grandios ausgearbeiteten Protagonisten dargestellt.

Teilweise ist das Buch sehr brutal und grausam, aber das gehört nun mal zu Endgame und sorgt für viel Spannung und Action!

Besonders gut gefallen hat mir, dass nun auch die Menschen, außerhalb der 12 Geschlechter, von Endgame und dem drohenden Weltuntergang erfahren. So kann man noch stärker in die Welt von Endgame abtauchen da man immer wieder selber überlegt wie man  reagieren und sich verhalten würde. Außerdem macht das das Buch zu etwas Besonderem was ich so noch nicht gelesen habe da es meines Wissens nach nicht viele Bücher gibt die sich mit der Zeit kurz vor dem Weltuntergang beschäftigen.

Alles in allem hat mich der Zweite Teil von Endgame mit seien hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten und den vielen spannungsbeladenen Actionszenen vollends überzeugen können!

 

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